Online-Umfrage „Tradition im Wandel“

Am 20.04. fand in unserem Schützenhaus der Kreisschützenempfang statt, bei dem sich die Vorstände und Majestäten aller Kreisstädte über diverse Themen, beispielweise die Zukunftsfähigkeit der Schützenvereine, ausgetauscht haben. An dem Abend stellte Herr Dr. Becker von der Universität Paderborn sein Projekt mit dem Titel „Tradition im Wandel“. Ist das ein Fingerzeig, dass es ein „Weiter so wie bisher“ nicht geben kann? vor. Herr Dr. Becker untersucht im Rahmen seines Forschungsschwerpunkts „Risikomanagement“, was zum Beispiel ein Schützenverein in der heutigen Zeit leisten muss, um auch zukünftig Mitglieder werben und halten zu können.

Dazu gibt es aktuell eine keine Online-Umfrage, die bei den relevanten Themen helfen soll (Dauer ca. 10 Min.).

Bitte nehmt alle an der Umfrage teil: http://go.upb.de/schuetzen

 

 

 

 

 

Siehe hierzu auch folgenden Zeitungsbericht:
https://www.wp.de/region/sauer-und-siegerland/experte-schuetzen-muessen-sich-anpassen-id208973787.html

Tradition im Wandel – Schützenvereine 2020

Während des Empfangs der Schützen der Städte des Kreises Höxter, der 2017 in Bad Driburg veranstaltet wurde, wurde das Projekt der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn den über 100 interessierten Teilnehmern vorgestellt von Dr. Peter Karl Becker:

In Zeiten großer gesellschaftlicher Veränderungen sehen sich auch Schützenvereine einem erhöhten Anpassungsdruck ausgesetzt. Dieser Druck zeigt sich in zweierlei Hinsicht:
1. Aus ökonomischer Sicht soll auch unter veränderten Lebens- und Konsumbedingungen ein Fortbestand des Vereins gewährleistet sein.
2. Aus soziologischer Sicht soll sich der Verein einer sich verändernden Gesellschaft anpassen ohne seine ursprüngliche Zielsetzung aufzugeben.
Schnell wird deutlich, dass es sich um zwei Seiten ein und derselben Medaille handelt – das eine bedingt das andere.

Welche Kriterien muss also ein Schützenverein erfüllen um zukunftsfähig zu sein? Vor diesem Hintergrund soll von allen Beteiligten gleichermaßen ein interdisziplinäres Konzept entwickelt werden, das die Vereine in die Lage versetzt, auf die veränderten ökonomischen und sozialen, also gesellschaftlichen Veränderungen nicht nur zu reagieren, sondern vielmehr diese Entwicklung zu analysieren, vorausschauend zu bewerten und entsprechende Konzepte zur Zukunftsfähigkeit zu entwickeln. Dabei muss die detaillierte empirische Analyse der Ist-Situation in den Vereinen am Anfang stehen, um eine belastbare Ausgangslage, insbesondere eine belastbare Datengrundlage, für die weitere konzeptionelle Entwicklung zu erhalten.

Inhalt dieser Befragung, die möglichst repräsentativen Bedingungen genügen sollte, ist neben der formalen Situation der Vereine ihre ökonomische Belastbarkeit, sowie ihre lokale und regionale Integration in die Gesellschaft. Auf dieser Grundlage könnten erste Empfehlungen in Form von Sub-Konzepten entwickelt und den Vereinen zur Verfügung gestellt werden, wie z. B. Wirtschaftspläne, Strukturanpassungskonzepte, etc. Ein weiterer Schritt würde über diese, vorrangig operativen Maßnahmen hinausgehen und mit Hilfe der Vereine selbst sollte versucht werden, Strategien für eine nachhaltige Zukunftsfähigkeit zu
erarbeiten. Dieses stark innovative Moment wird aller Voraussicht nach eine aus mehrerlei Sicht intensive Auseinandersetzung mit dem Verein selbst nach sich ziehen:
So sind es Fragen der Identifikation, der Integration und nicht zuletzt auch der Investition, die in dieser Phase des Projekts zu klären sind.

Abschließend sollen die Vereine auf ein Instrumentarium zurückgreifen können, das es ihnen ermöglicht, individuell zukunftsfähig zu werden. Inwieweit dies mit starken Veränderungen verbunden sein soll, hängt von jedem Verein und seiner Innovationskraft ab. Nur so können die Vereine durch Traditionen im Wandel in die Lage versetzt werden, ihren historisch definierten Auftrag auch in Zukunft zum Wohl des Ganzen wahrzunehmen.

 

 

 

 

 

 

Gruppenbild:

 

Großgemeindepokalschießen 2017

Ergebnisse des Großgemeindepokalschießens 2017

Mannschaftswertung:

1.) Schützenbruderschaft St. Martinus Reelsen 47,50 Ring 21 Schützen
2.) Bürgerschützengilde Bad Driburg 45,95 Ring 68 Schützen
3.) Schützenverein Langeland/Erpentrup/Hohenbreden 45,17 Ring 15  Schützen
4.) St. Vitus Schützengilde Alhausen 44,09 Ring 27 Schützen
5.) St. Josef Schützenbruderschaft Kühlsen 44,00 Ring 10Schützen
6.) Schützenbruderschaft St. Fabian-Sebastian Pömbsen 43,75 Ring 14 Schützen
7.) St. Urbanus Schürzenbruderschaft Herste
42,92 Ring 13 Schützen
8.) Schützenbruderschaft Dringenberg 42,47 Ring 24Schützen
9.) Schützenbruderschaft St. Fabian und Sebastian Neuenheerse 41,75 Ring 27 Schützen


Beste Einzelschützen:

1. Platz Sebastian Niemann
Bürgerschützengilde Bad Driburg 49 Ring
2. Platz Tobias Simon
Schützenbruderschaft St. Martinus Reelsen 49 Ring
3. Platz Mike Tewes
Bürgerschützengilde Bad Driburg 49 Ring