Generalversammlung 2018

Zur diesjährigen Generalversammlung der Bad Driburger Bürgerschützengilde konnte Oberst Horst-Jürgen Fehring 116 Mitglieder begrüßen.
Bürgermeister Burkhard Deppe sprach die Grußworte der Stadt und gab einen Ausblick auf die aktuelle Marketingstrategie der Heimatstadt.
Anschließend erläuterte Pastor Rath die Gründe für die Neubeschaffung der Kirchenglocken St. Peter und Paul. Eine spontan vorgenommene Sammlung der Schützen verleitete zu der vielleicht nicht ganz ernst gemeinten Idee der Glockentaufe im Namen des großzugigsten Spenders.
Durch Rechnungsführer Andreas Vergin wurde den Anwesenden u.a. ein sehr ausführlicher Einblick in die Finanzsituation der Gilde gegeben. Neben der aktuellen Finanzlage wurde auch ein Kostenplan für das kommende Geschäftsjahr vorgestellt. Für die sehr transparente und erfolgreiche Finanzarbeit erhielt Andreas Vergin große Zustimmung.

Ein wichtiger Bestandteil der Schützenarbeit ist es, langjährig verdiente Mitglieder auszuzeichnen. In diesem Jahr wurden folgende Auszeichnungen vergeben:
Hubertus Blome, Dennis Kappe, Marcel Unverzagt, Rene Rump, Sebastian Haxter, Marlis Haxter, Peter Pracher, Ralf Bauth, Willi Mertens, Patrick Loke konnten zum Unteroffizier befördert werden. Alexander Göke wurde zum Feldwebel, Michael Schmitz, Andreas und Jürgen Kiens zum Leutnant befördert. Für besondere Verdienste als Leutnant wurden Dr. Frank-Ulrich Strauß, Frank Gaida, Walter Matthias und Rudolf Wieneke zum Oberleutnant befördert. Den Verdienstorden in Bronze erhielten Ulrich Niemann, Ludwig Werschmann, Stefanie Schrader, Wolfgang Lübbers und Bernhard Hüwelhans. Einen Verdienstorden in silber erhielt Carsten Kösters. Als Sieger beim Bataillonsschießen wurden Oberst Horst-Jürgen Fehring und Alexander Gossing nachträglich ausgezeichnet. Willi Streitbürger erhielt die Plakette für 50 Ring zum ersten, Ulrich Spieker zum zweiten und Mike Tewes sogar zum dritten Mal.

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Im Anschluss wurden durch drei Arbeitsgruppen die ersten Ergebnisse für ein neues Konzept zum Schützenfest vorgestellt. Soll der neue König weiter an einem gesonderten Königsschießen ermittelt werden? Soll dieses am letzten Tag des Schützenfestes erfolgen? Wollen wir die Krönung von König und Königin zusammenlegen? Vielleicht vor dem Rathaus? In ihrer Unterschiedlichkeit zeichnet sich eine Übereinstimmung ab. Das Schützenfest soll gemäß aller Konzepte zukünftig von Freitag bis Sonntag gefeiert werden.
Neben dem Festablauf wurde auch ein Beschallungskonzept mit Änderungsvorschlägen zur Umgestaltung der Schützenhalle vorgestellt. Die anwesenden Mitglieder konnten sehr schnell erkennen, wie viel Arbeit in den einzelnen Konzepten steckte und wie detailliert diese schon sind.

Die jeweiligen Konzepte werden ab Mitte März auf www.buergerschuetzengilde.de einzusehen sein. Im Rahmen eines weitergehenden Dialoges soll bis zum Hüttenkartoffelessen 2018 ein beschlussfähiges Konzept erarbeitet werden. Dieses Konzept wird dort oder auf der Generalversammlung 2019 zur Abstimmung eingereicht. Wer sich mit seinen Ideen noch einbringen möchte, kann sich gerne beim Vorstand melden.